Mittwoch, 15. November 2006
Montag, 13. November 2006
Wenn Du meinst, es geht nicht mehr...
...haut Windows dir die Festplatte leer. Dank eines (mir unerklärlichen) Schredderns aller Daten auf meiner Systemfestplatte sind alle wichtige Emails und sonstige Daten seit Mitte April ins Datennirvana abgeraucht. Meine Laune ist dementsprechend "gut" und XP ist inzwischen auch schon wieder zweimal installiert worden, da aus irgendeinem (mir unerklärlichen) Grund bei der ersten Installation die Taskleiste nicht mehr reagieren wollte. Vielen Dank Microsoft für das wirklich ausgereifte Stückchen Software, dass ihr Betriebssystem nennt...
Naja, hab ich mal wieder was zum Meckern gehabt. Mäh.
Naja, hab ich mal wieder was zum Meckern gehabt. Mäh.
Donnerstag, 2. November 2006
Geschichten, die die Uni schrieb
Jetzt hab ich einen vollen Monat nichts geschrieben. Schämen sollte ich mich, aber einfallen tut mir auch nichts so wirklich, deshalb einfach mal eine Anekdote aus meiner Praktikumsbetreuung, die ich einmal pro Jahr übernehme. Nur um es klarzustellen, meine "Praktikanten" sind alle älter als 20, und das ganze Praktikum ist (bis auf ein paar Ausnahmen) in offenen Räumen.
Kommen wir gleich zum Highlight.
Die Universität soll ja Selbstständigkeit fördern. Und es sollte auch jedem Studenten klar sein, dass dies nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht zum selbstständigen Arbeiten ist. Wenn ich dann aber von einer Praktikantin gefragt werde, ob sie aufs Klo gehen kann, dann verschlägt das sogar mir etwas die Sprache. Mehr als ein "Ob Du kannst weiß ich nicht, aber du darfst jederzeit, auch ohne mich zu fragen." konnte ich dann auch nicht antworten.
To be continued...
Kommen wir gleich zum Highlight.
Die Universität soll ja Selbstständigkeit fördern. Und es sollte auch jedem Studenten klar sein, dass dies nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht zum selbstständigen Arbeiten ist. Wenn ich dann aber von einer Praktikantin gefragt werde, ob sie aufs Klo gehen kann, dann verschlägt das sogar mir etwas die Sprache. Mehr als ein "Ob Du kannst weiß ich nicht, aber du darfst jederzeit, auch ohne mich zu fragen." konnte ich dann auch nicht antworten.
To be continued...
Samstag, 30. September 2006
Rechts wie Links
Seit heute ist es also auch verboten, Nazi-Symbole in abwertender Form darzustellen. Bedeutet das jetzt, dass mir die überall rumlungernden biersaufenden Sprühhaarfarbe- Lausbiotop- Fetzenklamotten- Rotschnurspringerstiefel- Penner an den Straßenecken (auch genannt Linksautonome) genauso erspart bleiben wie die sich in kleinen stadtbekannten Kaschemmen treffenden biersaufenden Glatzen- Bomberjacken- Weißschnurspringerstiefel- Ausländerverprügel- Penner?
Dann danke, liebes Stuttgarter Landgericht für dieses Urteil. Doch letztlich führt das doch nur zu einem. Die ganze Linke-Socken-Gemeinde trägt die Dinger mit nur noch mehr Stolz, da es jetzt ja richtig verboten ist, und man müpft so gegen die Unterdrücker, also den Staat, auf. Und wetten, dass die Polizei da nicht durchgreift?
Anders bei der Rechten-Socken-Gemeinde, da ist die Polizei, wie neulich in Wismar (und nicht ganz ungerechtfertigt) gleich mit Schusswaffen zu Gange. Weil DIE sind ja gefährlich. Weil rechts. Die Linkies sind doch nur kleine Kiffer, die niemandem etwas Böses wollen, oder? Die wollen ja nur spielen...
So wie die deutsche Politik zur Weimarer Zeit auf dem rechten Auge blind war, so ist sie es in der Bundesrepublik auf dem linken.
Noch ein Beweis gefällig? Es wird ja von den großen Parteien (die mit den 30%), trotz schon gescheitertem Versuch, erneut das Verbot der NPD angestrebt, da die rechtsradikal ist und sich als legitime Nachfolgepartei der NSDAP sieht, die die Auflösung der Demokratie und Inkrafttreten einer Diktatur befürwortet.
Ganz ohne eine Wertung meinerseits, ob das nötig und sinnvoll ist, oder ob eine neue, ehrliche Politik der Mitte, ohne Lügen und ohne Schröpfen der Armen zum Bereichern der Reichen mehr Wähler wieder in die gemäßigten Bereiche deutscher Politik (oder überhaupt wieder in die Politik) führen könnte, wieso nur für die NPD?
Die SED war eine anti-demokratische Partei, die sich zum Ziel gesetzt hatte, andere Parteien entweder einzuverleiben oder zu verbieten, das auch verwirklicht hat und so effektiv eine Diktatur eingeführt hat. Dafür sind auch Menschen gestorben, regelmäßig an einer Mauer, an die sich heute niemand mehr erinnern will. Zugegeben, nicht ganz so viele wie unter dem Hakenkreuz, aber das spielt keine Rolle. Jeder durch Machtbestrebungen anderer getötete Mensch ist ein toter Mensch zuviel.
Und wer nennt sich die legitime Nachfolgepartei der SED in Deutschland? Wer ist (eindeutig) linksradikal? Und wer will sich am allerwenigsten noch an eine Mauer erinnern, an der Menschen gestorben sind? Die PDS. Schon mal von einer Überlegung gehört, die PDS zu verbieten? Nein? Und warum nicht? Richtig, das blinde linke Auge.
Also, wenn schon ein Verbot der NPD, dann doch bitte gleich noch die PDS dazu. Und wenn die Staatsanwaltschaft schon mal ermittelt, kann sie gleich auch noch die ganzen unterschlagenen SED-Millionen suchen. Die finden sich doch bestimmt auf dem einen oder anderen Sparbuch eines Parteimitglieds wieder. Damit könnte man einige schöne Haushaltslöcher stopfen.
Das wäre schön.
Und wenn wir schon dabei sind, dann darf die Polizei auch gleich die ganzen Linkies und Rechties hier wegräumen. Vorzugsweise in eine große Sporthalle. Zusammen. Eingesperrt. Und den Schlüssel wegwerfen.
Das wäre dann so richtig schön...
Dann danke, liebes Stuttgarter Landgericht für dieses Urteil. Doch letztlich führt das doch nur zu einem. Die ganze Linke-Socken-Gemeinde trägt die Dinger mit nur noch mehr Stolz, da es jetzt ja richtig verboten ist, und man müpft so gegen die Unterdrücker, also den Staat, auf. Und wetten, dass die Polizei da nicht durchgreift?
Anders bei der Rechten-Socken-Gemeinde, da ist die Polizei, wie neulich in Wismar (und nicht ganz ungerechtfertigt) gleich mit Schusswaffen zu Gange. Weil DIE sind ja gefährlich. Weil rechts. Die Linkies sind doch nur kleine Kiffer, die niemandem etwas Böses wollen, oder? Die wollen ja nur spielen...
So wie die deutsche Politik zur Weimarer Zeit auf dem rechten Auge blind war, so ist sie es in der Bundesrepublik auf dem linken.
Noch ein Beweis gefällig? Es wird ja von den großen Parteien (die mit den 30%), trotz schon gescheitertem Versuch, erneut das Verbot der NPD angestrebt, da die rechtsradikal ist und sich als legitime Nachfolgepartei der NSDAP sieht, die die Auflösung der Demokratie und Inkrafttreten einer Diktatur befürwortet.
Ganz ohne eine Wertung meinerseits, ob das nötig und sinnvoll ist, oder ob eine neue, ehrliche Politik der Mitte, ohne Lügen und ohne Schröpfen der Armen zum Bereichern der Reichen mehr Wähler wieder in die gemäßigten Bereiche deutscher Politik (oder überhaupt wieder in die Politik) führen könnte, wieso nur für die NPD?
Die SED war eine anti-demokratische Partei, die sich zum Ziel gesetzt hatte, andere Parteien entweder einzuverleiben oder zu verbieten, das auch verwirklicht hat und so effektiv eine Diktatur eingeführt hat. Dafür sind auch Menschen gestorben, regelmäßig an einer Mauer, an die sich heute niemand mehr erinnern will. Zugegeben, nicht ganz so viele wie unter dem Hakenkreuz, aber das spielt keine Rolle. Jeder durch Machtbestrebungen anderer getötete Mensch ist ein toter Mensch zuviel.
Und wer nennt sich die legitime Nachfolgepartei der SED in Deutschland? Wer ist (eindeutig) linksradikal? Und wer will sich am allerwenigsten noch an eine Mauer erinnern, an der Menschen gestorben sind? Die PDS. Schon mal von einer Überlegung gehört, die PDS zu verbieten? Nein? Und warum nicht? Richtig, das blinde linke Auge.
Also, wenn schon ein Verbot der NPD, dann doch bitte gleich noch die PDS dazu. Und wenn die Staatsanwaltschaft schon mal ermittelt, kann sie gleich auch noch die ganzen unterschlagenen SED-Millionen suchen. Die finden sich doch bestimmt auf dem einen oder anderen Sparbuch eines Parteimitglieds wieder. Damit könnte man einige schöne Haushaltslöcher stopfen.
Das wäre schön.
Und wenn wir schon dabei sind, dann darf die Polizei auch gleich die ganzen Linkies und Rechties hier wegräumen. Vorzugsweise in eine große Sporthalle. Zusammen. Eingesperrt. Und den Schlüssel wegwerfen.
Das wäre dann so richtig schön...
Montag, 25. September 2006
Das Leid mit den Sargnägeln...
Gerade in der ARD: Alt-Kanzler Helmut Schmidt bei Beckmann. Soviel Respekt ich auch vor ihm haben mag, wieso tritt er immer mit Zigarette auf? In einer Zeit, in der Studien eindeutig belegen, dass Passivrauchen genauso gefährlich ist wie das aktive Qualm einatmen, in der Lungenkrebs (nach Herzinfarkt und Schlaganfall, bei denen Rauchen auch negative Auswirkungen hat) eine der häufigsten Erkrankungen darstellt und in der immer mehr Restaurants und öffentliche Gebäude und Plätze ein allgemeines Rauchverbot einführen einfach nur unverantwortlich. Gerade jemand in einer Position wie Helmut Schmidt, der jüngeren Menschen gegenüber durchaus eine Vorbildfunktion haben könnte, sollte sich für die kurze Zeit des Interviews zurückhalten können. Was er daheim macht, sei ihm überlassen, da darf er rauchen soviel und solange er will. Aber in der Öffentlichkeit muss das nicht sein. Egal, wie gut sie ihm auch schmecken mögen...
Donnerstag, 21. September 2006
Wer es braucht...
Da lässt man den Pfeiffen noch Geld in der Tasche, nur um sich dann blöd anmachen zu lassen. Und ganz nebenbei: Bienenstich schreibt man mit zwei "n". Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln und hoffen, dass der "Moderator" nie wieder im Fernsehen auftaucht. Erschreckend. Insbesondere das Rahmenprogramm im Hintergrund-TV.
Dienstag, 19. September 2006
Ausnahmezustand II
Wie versprochen noch ein paar Bilder von der Papstmesse am Islinger Feld. (Auch hier: Fotos bitte nicht ohne mein Einverständnis anderweitig verbreiten!)
So sah es um 5 Uhr morgens aus, als wir mit den Fahrrädern auf dem Feld angekommen sind. Ausser einigen unverzagt Singenden war noch nicht viel los. Was mich gewundert hat nach all dem Tam-Tam mit Zugangskarten und angeblichen Sicherheitsmaßnahmen wie keine Glasflaschen oder Regenschirme, wir wurden nicht mal kontrolliert. Mit dick gefülltem Rucksack auf dem Rücken, in dem locker mal 5 Kilo C4-Sprengstoff hätten drin sein können...Nichts. Dann hätten sie sich das Kartengefunsel auch sparen können, und dann wären auch mehr Leute gekommen.
Einige Stunden später, so gegen 8 Uhr, konnte man dann schon mehr erkennen. Und wer meint dass wir weit hinten gewesen wären. Das ist die zweitnächste Parzelle gewesen, die für Otto-Normalsterbliche möglich war. Meinen Frust darüber kann man da lesen.
Hinter uns ging es noch viel viel weiter. Angeblich sollen um die 260000 Leute dagewesen sein. Gefühlt waren es deutlich mehr.
Und als er dann da war ging das Fähnchengewedel los. So nebenbei: Jedesmal, wenn der Papst eine kleine Pause machte oder sich bedankte ging das Geklatsche los ... während einer Messe.
Da drängt sich mir die Frage auf, ob die Pfeiffen auch während einem Gottesdienst in der Kirsche klatschen würden? Für mich unverständlich und nahezu unverschämt. Wir sind ja schliesslich nicht auf einem Pop-Konzert. Das hat sich das Mädel in Schwarz vorne links auch gedacht. Jedenfalls war sie die ganze Zeit genervt. Wenn es ihr nicht gefallen hat, warum ist sie dann überhaupt dagewesen oder nicht einfach gegangen?
Und dann war es auch schon wieder vorbei, und die Ratten verließen fluchtaartig das sinkende Schiff. Und ganz zu meinem Erstaunen ging das dann sehr zivilisiert zu. Keine Massenschubserei, kein Rumgenöhle. Schön.
Bei Sonnenlicht ist mir dann auch erstmals die komplett abgesperrte A3 aufgefallen, die tatsächlich als Busparkplatz "missbraucht" wurde.
Als Fazit: Lange gewartet haben wir und schnell wars vorbei. Und trotz allem Ärger über die Organisation und den überzogenen Papst-in-Bayern-Rummel ... Schön wars.
So sah es um 5 Uhr morgens aus, als wir mit den Fahrrädern auf dem Feld angekommen sind. Ausser einigen unverzagt Singenden war noch nicht viel los. Was mich gewundert hat nach all dem Tam-Tam mit Zugangskarten und angeblichen Sicherheitsmaßnahmen wie keine Glasflaschen oder Regenschirme, wir wurden nicht mal kontrolliert. Mit dick gefülltem Rucksack auf dem Rücken, in dem locker mal 5 Kilo C4-Sprengstoff hätten drin sein können...Nichts. Dann hätten sie sich das Kartengefunsel auch sparen können, und dann wären auch mehr Leute gekommen.
Einige Stunden später, so gegen 8 Uhr, konnte man dann schon mehr erkennen. Und wer meint dass wir weit hinten gewesen wären. Das ist die zweitnächste Parzelle gewesen, die für Otto-Normalsterbliche möglich war. Meinen Frust darüber kann man da lesen.
Hinter uns ging es noch viel viel weiter. Angeblich sollen um die 260000 Leute dagewesen sein. Gefühlt waren es deutlich mehr.
Und als er dann da war ging das Fähnchengewedel los. So nebenbei: Jedesmal, wenn der Papst eine kleine Pause machte oder sich bedankte ging das Geklatsche los ... während einer Messe.Da drängt sich mir die Frage auf, ob die Pfeiffen auch während einem Gottesdienst in der Kirsche klatschen würden? Für mich unverständlich und nahezu unverschämt. Wir sind ja schliesslich nicht auf einem Pop-Konzert. Das hat sich das Mädel in Schwarz vorne links auch gedacht. Jedenfalls war sie die ganze Zeit genervt. Wenn es ihr nicht gefallen hat, warum ist sie dann überhaupt dagewesen oder nicht einfach gegangen?
Und dann war es auch schon wieder vorbei, und die Ratten verließen fluchtaartig das sinkende Schiff. Und ganz zu meinem Erstaunen ging das dann sehr zivilisiert zu. Keine Massenschubserei, kein Rumgenöhle. Schön.
Bei Sonnenlicht ist mir dann auch erstmals die komplett abgesperrte A3 aufgefallen, die tatsächlich als Busparkplatz "missbraucht" wurde.Als Fazit: Lange gewartet haben wir und schnell wars vorbei. Und trotz allem Ärger über die Organisation und den überzogenen Papst-in-Bayern-Rummel ... Schön wars.
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